Große Lösung für das Mainfranken Theater

Nach gefühlt unendlichen Diskussionen in den letzten Jahren hat der Stadtrat in der Sitzung am 30. Juli mit einem Befreiungsschlag reagiert und die Komplettsanierung und Erweiterung des Mainfranken Theaters am jetzigen Standort beschlossen.

Nahezu einstimmig stimmten die Stadträte für eine Generalsanierung und Erweiterung um eine zweite Spielstätte mit 330 Zuschauerplätzen in Richtung Theatervorplatz. Das Theater soll zukünftig alle Funktionen und Räume unter einem Dach vereinen. Der Stadtrat ist einmütig davon überzeugt, dass das Mainfranken Theater nur mit einer großen Lösung zukunftsfähig umgebaut werden kann. Die derzeit genutzten zusätzlichen Räume in der Oeggstraße sollen aufgegeben werden. Damit besteht weitgehender Konsens über die Umsetzung fast aller vorgeschlagener Planungsmodule, die das Architektenteam um Jörg Friedrich vorgeschlagen hat. Kosten nach bisherigem Planungsstand: Zwischen 44,8 und 51,07 Mio. €. Die Planungen sollen nun im Herbst konkretisiert werden.

In der Sitzung wurden auf 57 Seiten die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien vorgestellt, die der Stadtrat vor fast genau einem Jahr in Auftrag gegeben hat. Prof. Jörg Friedrich und sein auf Theaterplanungen spezialisiertes Team pfp architekten aus Hamburg stellten die Pläne und Optionen vor, die ein Jahr lang erarbeitet und anschließend in der interfraktionellen Planungsgruppe des Stadtrats mit der Theaterleitung konkretisiert und vertieft wurden.

Zwei Prämissen waren für die Planungsüberlegungen für das Bestandsgebäude maßgeblich: Das Mainfranken Theater muss für die nächsten 30 Jahre grundsaniert und spielfertig sein und es wird in die kulturelle und städtische Infrastruktur investiert anstatt in Übergangslösungen bzw. fremdes Eigentum.

Um dem Stadtrat unterschiedliche Entscheidungsoptionen zu ermöglichen, bietet Prof. Jörg Friedrich mit seinem Planungsteam eine Art Baukastensystem, in dem verschiedene Sanierungs- und Erweiterungsoptionen als Module beinhaltet sind. So entstand ein finanzieller Entscheidungskorridor zwischen der Minimalvariante, einer Grundsanierung des bestehenden Gebäudes, für 26,7 Mio. € und einem maximalen Auftragsvolumen von 51,07 Mio. € das folgende Komponenten beinhaltet:

  • Die Sanierung des Hauptgebäudes
  • eine zusätzliche Spielstätte mit 330 Plätzen (Kleines Haus) als Erweiterungsbau vor dem jetzigen Foyer und
  • alle zusätzlichen Planmodule, sodass alle Funktionsflächen aus dem Nebengebäude in der Oeggstraße ins Haupthaus verlagert werden können.

Erweiterungsmodule im Baukastensystem

Modul 1: Balletproberaum im Kopfbau

Mit einem von außen einsehbareren Ballettraum im ersten Obergeschoss des neuen Kopfbaus, in dem auch Matineen stattfinden können, wird ausreichend Platz für Balletproben geschaffen. Die Fläche hat genau die Maße, welche für den Probenprozess der Compagnie erforderlich sind. Dieser Balletraum kostet 240.000 €.

Ein besonderer Effekt und ein spannendes Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Theaterlandschaft ist die Möglichkeit, dass die Arbeit der Tanzcompagnie mit diesem Balletraum auch von außen sichtbar wird. Man könnte z. B. vom Theatervorplatz dem Ballett beim Proben zuschauen und hat so die Möglichkeit, in den Arbeitsalltag des Theaters zu schauen. Da der Proberaum aber im 1. Obergeschoss liegt, bleibt eine konzentrierte Probenatmosphäre weiterhin gegeben und der neugierige Beobachter erkennt ggf. nur Schemen. Natürlich sei es auch möglich, den Raum von der Öffentlichkeit abzuschotten und eine intime Probenatmosphäre zu kreieren, so Prof. Friedrich. Weitere Nutzungsoptionen entstehen durch die Abdunklung des Raums, um tagsüber Vorträge abzuhalten oder Filme vorzuführen.

Modul 2: Verbindungsgang im 2. Untergeschoss

Ein Verbindungsgang im zweiten Untergeschoss zwischen den Funktionsräumen im Altbau und dem neuen Kopfbau kostet 1,27 Mio €. Zusätzlich zu einem Verbindungsgang im 3. Obergeschoss ermöglicht dieses Modul eine sach- und fachgerechte Anbindung des Kopfgebäudes an die Werkstätten und den Theaterproduktionsbetrieb im Hauptgebäude. Des Weiteren dient der Verbindungsgang zwischen Bestands- und Neubau für alle Arten von Transporten (Bühnenbild, Technik, Werkzeug etc.). Die Elemente können dann direkt vom Haupthaus kommend am Ende des Gangs in den Aufzug geschoben und von dort aus zum Bestimmungsort gebracht werden.

Modul 3: Vollunterkellerung Kopfbau

Die Vollunterkellerung des neuen Kopfbaus für 1,54 Mio. € ist eine erweiterte Option des Verbindungsgangs. Hier können u. a. zwei mögliche Probebühnen im Kopfbau geschaffen werden. Des Weiteren können hier dann auch Sozialräume (ggf. für das Ballett) oder kleinere Lagerflächen entstehen.

Eines der spannendsten Module, so Friedrich, stellt die Option dar, das Orchester bzw. den Orchesterprobenraum aufgrund der heute sehr schwierigen Arbeitsbedingungen in der Oeggstraße konsequent mit der Sanierung in das Hauptgebäude zu verlagern.

Modul 4: Orchesterprobe Haupthaus

Mit Modul 4 kann durch Aufstockung auf dem Hauptgebäude ein neuer Orchesterproberaum geschaffen werden. Kosten hierfür: 970.000 €. Der Orchesterproberaum stellt, so Friedrich, in vielen Theatern ein großes Problem dar. Oftmals sind die Räume viel zu klein und können nicht zufriedenstellend klimatisiert werden.

Der vorhandene Orchesterproberaum in der Oeggstraße habe nicht das ausreichende Volumen, um Proben auf Dauer mit der benötigten Orchesterbesetzung durchzuführen, erläutert das Planungsteam. So sind zudem derzeit immer wieder Probenunterbrechungen mit Lüftungsphasen notwendig. Auch die Lärmbelastung im Probenraum während der Probenarbeit könne zu dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Eine grundsätzliche Verlagerung des Orchesterproberaums mit ausreichendem Volumen ist durch dieses Modul möglich und schafft so eine langfristige Lösung, die ansonsten nur durch kostspielige Investitionen in der Oeggstraße provisorisch zu schaffen wäre.

Modul 5: Büros, Aufenthaltsflächen, Seitenfoyer

Modul 5 schafft zusätzliche Arbeits- und Aufenthaltsflächen in den bestehenden Seitenfoyers und kostet 590.000 €. Momentan fehle es dem Theater grundsätzlich an Arbeitsflächen und die Bürosituation für viele Mitarbeiter sei räumlich stark eingeschränkt. Daher sehen die Planer in den Seitenfoyers mögliche Flächen, um Räume für die Bereiche Marketing und Vertrieb an der Schnittstelle zwischen Backstage und Foyer, ein Besprechungszimmer für den operativen Betrieb und Aufenthaltsräume für die Belegschaft zu schaffen. Nach der Auflösung der jetzigen Kantine wäre die Lage dieser Räume optimal, um eine gastronomische Lösung für die Belegschaft zu schaffen, die in direkter Nachbarschaft zur Vorderhausgastronomie liegt und mitbeliefert werden könnte.

Modul 6: Vergrößerung der Werkstätten

Durch das sechste Modul, eine Erweiterung des Theaters in Richtung Parkhaus, lassen sich Werkstätten und Proberäume vergrößern, um zusätzliche Arbeitsflächen im Haupthaus bzw. auf den Probebühnen zu schaffen. Kosten hierfür: 2,28 Mio. €. Im Ergebnis entsteht so die Möglichkeit, Arbeitsfelder aus der Oeggstraße in das Haupthaus zu verlagern.

Modul 7: Verlagerung der Funktionen aus der Oeggstraße

Eine zusätzliche Umsetzung dieses Moduls ermöglicht, dass im Ergebnis alle Nutzungen aus der Oeggstraße in das Haupthaus verlagert werden können. Damit kann die Mietsituation dort vollständig beenden. Sämtliche Mietkosten der Oeggstraße würden entfallen. Diese Flächen werden in einem weiteren Geschoss des Haupthauses (Aufstockung 4. Obergeschoss) dargestellt. Kosten hierfür: 2,98 Mio. €.

Die Kosten für alle Module, die nicht beliebig kombinierbar sind, betragen rund 10 Mio. €. Prof. Jörg Friedrich hat damit, so sieht es auch der Stadtrat, einen Lösungsvorschlag entwickelt, der es ermöglicht alle vom Theater gewünschten Erweiterungen im bestehenden Gebäude unterzubringen. Die Planungsvision der „Spielstätten unter einem Dach“ spiegelt aus seiner Sicht den Gedanken wider, ein kompaktes Theater als „Kulturfabrik“ mit einer effizienten und effektiven Aufgabenorganisation zu schaffen.

Ziel der Machbarkeitsstudie war es auch zu prüfen, ob und wie eine mittlere Spielstätte im Kopfbereich des Theatergebäudes errichtet werden kann und ob diese dann während der Sanierung des Hauptgebäudes als Übergangsspielstätte nutzbar wäre.

Übergangsspielbetrieb im „Kleinen Haus“

Der Anbau / das „Kleine Haus“ ist – als Ergebnis des Gutachtens – während der Sanierung des Bestandsgebäudes Mainfranken Theater autark nutzbar. Die Trennung und der Schallschutz wird während der Bauphase konkret durch eine Baufuge und eine separate Wand vorgenommen (vergleichbar dem Umbau des CCW). Dies ermöglicht vor allem einen Spielbetrieb im Kopfbau, während im anderen Teil umgebaut wird. Auch dienen Baufuge und Wand als Schutz vor Staub und Lärm. Nach der Umbauphase wird dort eine filigrane Glastrennung entstehen.

Der Neubau ist also jederzeit vom Haupthaus zu verbinden oder zu trennen. Der Schallschutz findet nach dem Umbau in den Gebäudekörpern statt (Boden, Wänden). Während des Spielbetriebes im Neubau kann also das Haupthaus als Spielstätte saniert werden. Der Neubau dient somit auch als Übergangsspielstätte mit 330 Plätzen wenn das Haupthaus saniert wird. Nach Abschluss der Sanierungsphase werden die beiden Gebäude anschließend miteinander verbunden.

Neue Umsatzpotenziale

Durch ein „Kleines Haus“ mit 330 Plätzen werden, nach Vergleichsuntersuchungen mit dem vergleichbar großen Theater in Bielefeld, erhebliche Mehreinnahmen möglich. In Bezug auf den durchgeführten Vergleich entstehe in Würzburg ein Potenzial von bis zu 300.000 € pro Spielzeit.

Eine mögliche zusätzliche Musicalproduktion im Haupthaus, bei gleichzeitig möglicher Nutzung des Kleinen Hauses für das Schauspiel, würde nach dem Umbau ein zusätzliches Einnahmepotenzial zwischen 200-300.000 € ergeben.

Weitere Potenziale ergeben sich z. B. durch Musical-/Gala- oder Liederabende, die neue räumliche Möglichkeit mit dem Philharmonischen Orchester und damit dem Konzertbetrieb wieder ins Haupthaus zurückkehren zukönnen, sowie weiteren flexibleren Möglichkeiten die Flächen im Kleinen und Großen Haus zu vermieten.

Städtebauliches Erscheinungsbild

Ein Stadttheater ist neben der künstlerischen Performance der Ort städtischer Repräsentation, städtischer Kultur und Selbstdarstellung wie auch städtischer Identität. Neue Nutzerschichten müssen hinzugewonnen werden, ohne dass bestehende wegbrechen. Unterschiedliche Locations und Orte für ganz unterschiedliche Bühnen und Darstellungsformen gilt es für das Theater der Zukunft in einem Haus anzubieten. Es ist dabei notwendig, sie auch unabhängig voneinander oder auch gemeinsam nutzen und dabei auch ökonomisch sinnvoll bespielen zu können. Dies macht den Mehrwert und den Erfolg des Mainfranken Theaters der Zukunft aus.

Das „Neue Stadtfoyer“ als städtebaulich und architektonisch markante Skulptur

Die Zugangsmöglichkeit zum Theaterfoyer wird mit dem urbanen „lebendigen Stadtfoyer“ grundsätzlich neu gedacht. Die Besucher betreten vom Vorplatz kommend bereits im Freien witterungsgeschützt von der auskragenden Plattform des darüberliegenden Stadtbalkons das neue „Stadtfoyer“, einen neuen, mehrgeschossigen, lichtdurchfluteten Raum, der das großzügige Entree zum vorhandenen Theaterfoyer bildet. Am Vorplatz liegt einladend auch das Restaurant mit geschützter Außengastronomie.

Der Besucher durchschreitet das neue „Stadtfoyer“, er gelangt – vorbei an der Theaterkasse – in das bestehende, im Wesentlichen unveränderte Garderobenfoyer im Erdgeschoss. Eine elegante Treppe leitet den Besucher hinauf zum Hauptfoyer und zur „Theatermatinee“, die auch als künstlerischer Produktionsraum fungiert und sich mit seiner Lage im Sichtfeld der Stadt befindet. Dies wird die schon beschriebene neue Situation des Ballettprobenraumes.

Das „Kleine Haus“

Eine weitere Ebene höher, unabhängig vom Theaterbetrieb nutzbar und doch mit dem Rangfoyer im Bestand verbunden, liegt das gläserne „Kleine Haus“ mit Bühne. Der vorgelagerte überdeckte „Stadtbalkon“ schafft auf der Ebene der kleinen Spielstätte eine beeindruckende Sicht für die Besucher auf die Silhouette der Würzbürger Altstadt.

MFT_Foyer

Die vorhandene Konstruktion des bestehenden großen Theaterfoyers wird nicht berührt, die neue Konstruktion wird komplett vor den Altbau gesetzt und unabhängig von ihm und von den Techniksträngen gegründet. Der neue Zugang liegt nahezu an der gleichen Gebäudefront wie der Zugang des derzeit bestehenden eingeschossigen Pavillonbaus. Der Anbau tritt mit seiner Auskragung hinter die Gebäudeflucht der Theaterstraße zurück und doch ragt der Stadtbalkon offen und einladend in die Stadt hinein.

Der Geschäftsführer des Mainfranken Theaters, Dirk Terwey, glaubt, dass bei optimalem Fortgang der nun folgenden weiteren Planungen die dreijährige Sanierung im Sommer 2017 beginnen kann. Weitere Plankonkretisierungen folgen nun im Herbst.

Personalentscheidungen

Neben der erst kürzlich erfolgten Vertragsverlängerung mit dem Generalmusikdirektor Enrico Calesso und dem nun getroffenen Votum für die große Lösung, setzt das Mainfranken Theater weitere Zeichen. Der Stadtrat ernannte einstimmig Markus Trabusch zum neuen Intendanten ab der Spielzeit 2016/2017. Geschäftsführer Dirk Terwey gab auch bekannt, dass die amtliche Zuschauerzahl in der abgelaufenen Spielzeit erneut fünfstellig gewachsen ist.

Er freut sich, dass nun vom Stadtrat die Weichen für die Zukunft dieses Hauses gestellt wurden. “Alle Skizzen, Überlegungen und Kostenschätzungen sind sehr vertiefte Vorlagen und mittlerweile keine Schätzung mehr. Wir bewegen uns hier schon im Bereich der Vorplanung.” Terwey betont, dass nur das geplant wurde und wird, was zwingend erforderlich ist, um in den nächsten 30 Jahren den Spielbetrieb zu ermöglichen.

Es gehe nun um ein Theater unter einem Dach, dass gemeinsam mit dem Stadtrat verständlich und entscheidbar im Baukastensystem weitergeplant werden kann. Terwey sieht die Vision eines offenen und transparenten Theaters, dass einladend in die Stadt hinaus strahlt. Er bezeichnet den Entwurf als eine “Theaterfabrik mit optimalen Wegen unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit”. Terwey weiter: “Wir haben jetzt die Chance, wichtige Stellschrauben zu drehen und haben die Kosten im Griff ohne die Personalkosten zu erhöhen.”

Einige Stimmen aus der Stadtratsdebatte

Raimund Binder, ÖDP:
„Wir sind für die große Lösung, diese ist heute entscheidungsreif.“

Matthias Pilz, Bündnis 90/Die Grünen:
„Was müssen und können wir heute entscheiden? An einer politischen Geschichte kommt man nicht vorbei: Es gibt keine Mehrheit für eine zweite Spielstätte an einem anderen Ort. Wir sollten uns heute von allen Ideen verabschieden, an einem anderen zweiten Ort zu spielen. Ich gehe davon aus, dass wir am Ende alle Module bestellen werden. Wir müssen sie jetzt einbauen, sonst bauen wir sie nie ein.“

Joachim Spatz, FDP/Bürgerforum:
“Ich bin der Meinung, wir können heute entscheiden. Die Zinssituation ist historisch niedrig, die FAG-Förderquote von 45 % aus dem Beispiel Augsburg zeigt, dass wir wahrscheinlich auch in Würzburg mit einer höheren Förderquote rechnen können. Eine Sanierung jetzt vermeidet Folgekosten in der Zukunft. Die Oeggstraßen-Miete fällt weg und es entstehen keine weiteren zusätzliche Personalkosten. All das spricht dafür eine große Lösung umzusetzen. All das was wir jetzt nicht machen, wird später in der Finanzierung teurer. Also sollten wir all das jetzt umsetzen. Deshalb sollten wir uns heute klar für die große Variante aussprechen, nicht nur diskutieren sondern auch mal entscheiden.”

Dr. Christine Bötsch, CSU:
“Ein Haus das 50 Jahre alt ist, muss saniert werden. Ich bin froh, dass man jeden Stein am Haupthaus umgedreht und bewertet hat, was notwendig und sinnvoll ist. Wir können nun klar zwischen Investitions- und Betriebskosten unterscheiden. Deswegen waren wir bei der Frankenhalle skeptisch. Eine integrierte Spielstätte im Herzen der Stadt kann man nicht hoch genug schätzen. Richtig ist auch, die Funktionen aus der Oeggstraße zu integrieren. Es ist wirtschaftlich sinnvoll. Finanziell öffnen sich Fenster, die nur kurz geöffnet sind. Wir haben hier eine Vorlage die ich mir gründlicher kaum vorstellen kann. Wir haben selten Investitionen dieser Größenordnung. Ich habe ein gutes Gefühl, jetzt eine Entscheidung zu treffen. Deshalb sind wir der Meinung heute einen Beschluss zu fassen und in eine große Lösung zu investieren. Wir haben Sympathie für die erwähnten Module und möchten diese in der weiteren Planung berücksichtigen. Eine Entscheidung jetzt ermöglicht die Aufnahme in die Haushaltsplanungen.